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Plan der Festungsstadt Rendsburg von Johannes Meyer aus dem Jahr 1649: Die unregelmäßig angelegte mittelalterliche Stadt ist in ein frühneuzeitliches Festungskorsett gezwängt. Das Schloß im Norden ist durch Schanzen gesichert. Erst später wurde das Neuwerk im Süden und das Kronwerk im Norden angelegt.

Festungen in Schleswig-Holstein

Im 15. und 16. Jahrhundert übernahmen Festungen die Funktion der Burgen. Die waren gebaut worden, um im Nahkampf zu trotzen und hatten Kanonen und Mörsern nichts entgegenzusetzen. Um das leisten zu können, entstanden die Festungen. Sie erfüllten ihre Funktion bis in das 19. Jahrhundert Weiterlesen …


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Fideikommiß

Der "Fideikommiß" war besonders im niederen Adel verbreitet, um das Familienvermögen – vor allem den Stammsitz – zu erhalten. Er legte die Erbfolge fest, verbot den Verkauf oder die Beleihung des Besitzes Weiterlesen …


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Flecken

Zwischen Dorf und Stadt existierte in SH bis 1934 die Gemeindeform des "Fleckens". Sie waren ländliche Mittelpunktsorte. Als die Preußen 1869 die erste einheitliche Städteverordnung für Schleswig-Holstein erließen, gab es 24 Städte und 25 Flecken Weiterlesen …


Wappen der Stadt Flensburg

Flensburg

Im frühen 12. Jahrhundert entstand am östlichen Ende der Flensburger Förde um St. Johannis eine Siedlung. Sie ist die Keimzelle Flensburgs. Nach 1170 begann auch auf dem Westufer der planvolle Aufbau einer Handelssiedlung. 1284 erhielt "Flensaburgh" das Stadtrecht Weiterlesen …


Noch während des Zweiten Weltkrieges setzte mit Evakuierten aus den zerbombten Großstädten der erste Zustrom von Menschen nach Schleswig-Holstein ein. Das Bild entstand am 26.7.1943 auf dem Bahnhof von Heide/Holstein.

Flüchtlinge

Mit dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches 1945, gelangten Hunderttausende von Flüchtlingen und Vertriebenen Städte und Dörfer. Als Oktober 1946 zum ersten Mal nach dem Krieg gezählt wurde, lebten in Schleswig-Holstein 2,6 Millionen Menschen, rund eine Million mehr als vor 1939 Weiterlesen …


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Förde

Förde bezeichnet eine tief ins Land einschneidende Meeresbucht. Sechs Förden gibt es in Schleswig-Holstein. Sie entstanden nach der Eiszeit als Schmelzwasserabflüsse Weiterlesen …


 Beitragsbild für Friedrichstadt

Friedrichstadt

Fünf Jahre nachdem mit Glückstadt die erste neuzeitliche Gründung einer Stadt gewagt wurde, folgte 1621 der Gottorfer Herzog Friedrich III. Auch seine neue Stadt am Zusammenfluss von Eider und Treene sollte Hamburg Konkurrenz machen. Er bot Glaubensfreiheit und warb so für Friedrichstadt Remonstranten aus den Niederlanden an Weiterlesen …


Friesen

Friesen

In zwei Schüben wanderten Friesen seit dem 8.Jahrhundert aus ihrem Ursprungsgebiet zwischen Zuidersee und Weser in das Küstengebiet nördlich der Eider ein und besiedelten erst die Utlande und um die Jahrtausendwende dann die Festlandsmarsch Weiterlesen …


Die Arbeiten am einem Panzergraben des „Friesenwalls“ hat der KZ-Häftling H.P. Sørensen mit dieser Zeichnung festgehalten

Friesenwall

Nach der alliierten Invasion am 6.Juni 1944 („D-Day“) gab Adolf Hitler den Befehl, die Wattenmeerküste von Niederlanden bis nach Jütland zu befestigen. Am „Friesenwall“ arbeiteten allein in Nordfriesland auch über 16.000 Kriegsgefangene sowie 4.000 Häftlinge aus Konzentrationslagern Weiterlesen …


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Friesisch

Friesisch ist eine eigenständige, westgermanische Sprache. Am stärksten ist es noch in der niederländischen Provinz Friesland. Das Nordfriesische geht bereits seit Beginn der Neuzeit zurück. Während in Westfriesland sich ein einheitliches Friesisch entwickelt hat, ist es in Nordfriesland "verinselt" Weiterlesen …


Fünf-Prozent-Klausel

Fünf-Prozent-Klausel

Das neue Bundesland Schleswig-Holstein übernahm die Fünf-Prozent-Klausel. Als die CDU die Regierung übernahm, setzte Ministerpräsident Lübke 1951 eine 7,5-Prozent-Klausel durch. Es war der Versuch, die von ihren deutschen Gegnern sogenannte „Neudänische Bewegung“ zu unterdrücken Weiterlesen …


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Fürstbistum/Fürstentum Lübeck

Die Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf, gingen 1586 dazu über, ihre jüngeren Söhne zu Fürstbischöfen von Lübeck wählen zu lassen. Damit schlossen sie aus, dass ihre Territorien erneut geteilt wurden Weiterlesen …


Ausbau der Holstenstraße zum Fußgängerbereich

Fußgängerzone

1953 wurde in Kiel mit dem oberen Teil der Holstenstraße die erste Fußgängerzone in Deutschland freigegeben. Gegen den Widerstand des Einzelhandels war die Idee entwickelt worden. Schon nach einem Viertel Jahr waren die Umsätze in der Fußgängerzone um 30 bis 50 Prozent gestiegen Weiterlesen …