Mit dem Berliner Friedensvertrag vom 2. 7. 1850 sollte die schleswig-holsteinische Erhebung beendet und die Autorität des dänischen Königs in den Herzogtümern wieder hergestellt werden. Doch die amtierende schleswig-holsteinische Regierung verkannte die politische und militärische Situation und griff die dänischen Truppen erneut an. Am 24.Juli 1850 kam es zwischen Flensburg und Schleswig zu einem Vorhutgefecht, am 25. Juli  trafen bei Idstedt 36.000 dänische Soldaten auf 26.000 Schleswigholsteiner. Es wurde die letzte, die größte und die blutigste Schlacht in den drei Jahren der Erhebung. Mit über 1.200 Toten und über 3.000 Verwundeten ist es  auch die verlustreichste Kampfhandlung, die es je auf Schleswig-Holsteinischem Boden gegeben hat. Im Ergebnis hatten nach Idstedt die Dänen wieder das ganze Herzogtum Schleswig unter ihrer Kontrolle. Am 4. Oktober 1850 kommt es mit der Beschießung des Dänisch besetzten Friedrichstadt zur letzten Aktion der Schleswig-Holsteinischen Truppen. Auch dieser Angriff scheitert, die Holländersiedlung brennt fast völlig nieder und Schleswig bleib endgültig unter dänischer Kontrolle. In Holstein marschieren preußische und österreichische Bundestruppen ein und befrieden das Land. Am 1. April 1851 wird die Schleswig-Holsteinische Armee aufgelöst. Viele Offizier und auch Beamte der Schleswig-Holsteinischen Regierung verließen das Land, ein nicht unerheblicher Teil wanderte aus (Auswanderung)

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Quelle: Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt und Ortwin Pelc (Herausgeber), Schleswig-Holstein Lexikon, 2. erweiterte und verbesserte Auflage, 2006, Neumünster, Wachholtz-Verlag, ISBN 13: 9-783529-02441-2