Zwei kurze parallele und formlose Erklärungen darüber, wie man im jeweils eigenen Land mit den Minderheiten umgehen will – mehr sind die am 29. März 1955 auf dem Petersberg unterzeichneten „Bonn-Kopenhagener-Erklärungen“ nicht. Trotzdem standen sie am Beginn einer Aussöhnung , die das deutsch-dänische Grenzland mit seinen Minderheiten zum Modell in Europa machte. Die Erwartungen, die mit den Erklärungen verbunden waren, haben sich so im Laufe der Jahre tatsächlich weitgehend erfüllt. Die Aussöhnung an der Grenze war dabei kein Selbstzweck. Bundeskanzler Konrad Adenauer hatte das Hauptziel, die Zustimmung Dänemarks für den Beitritt der Bundesrepublik zur NATO zu sichern. In dieser Vielschichtigkeit sind die (immer Mehrzahl) Bonn-Kopenhagener-Erklärungen besonders als Thema für den Geschichtsunterricht in Schleswig-Holstein für die Sekundarstufe I geeignet. Das Material hat für den GSHG-Arbeitskreis „Landesgeschichte in der Schule“ Dr. Rolf Schulte zusammengestellt. Es ist der zweite „Erinnerungstag“ im Rahmen einer Serie, die der Arbeitskreis der GSHG in enger Kooperation mit dem Beauftragten des Landes für die politische Bildung auf den Weg bringt. Das Material ist nun auch hier Abrufbar. Die PDF Datei für den Untericht

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