02.10.2026
Podiumsdiskussion
Schleswig-Holstein galt lange als Land der politischen Skandale. Begriffe wie „Waterkantgate“ und „Heide-Mörder“ prägten das öffentliche Bild. Heute steht es eher für eine pragmatische Politik, die das Land vergleichsweise ruhig durch die Stürme der Gegenwart zu steuern scheint und von einem konstruktiven Miteinander mit den Minderheiten und den dänischen Nachbarn bestimmt ist. Doch was ist dran an diesem Bild? Auf der Seeburg soll der Politik im „echten Norden“ auf den Zahn gefühlt werden. Was prägt? Ist es die Nähe zu Skandinavien, die Mentalität der Menschen oder doch eher strukturelle Aspekte wie die kleinteilige Kommunalstruktur oder die Distanz zu den bundespolitischen Debatten? Und ist die Politik in Schleswig-Holstein überhaupt so anders, oder handelt es sich hier doch eher um ein Selbstbild? Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Welche Herausforderungen werden die politische Debatte in Schleswig-Holstein künftig prägen?
Auf dem Podium diskutieren: Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung; Stefan Eilts, Leiter der Politikredaktion des NDR Schleswig-Holstein; Prof. Dr. Lale Yildirim, Professorin für Didaktik der Geschichte am Historischen Seminar der CAU sowie Tobias Arturo Del Castillo Campos vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der CAU.
Die lange Nacht der Demokratie ist am Freitag, 2. Oktober 2026, 19 bis 21 Uhr, in der Seeburg, Düsterbrookeer Weg 2, 24105 Kiel. Träger sind das Projekt Seeburg, die Christian-Albrechts-Universität und der Landesbeauftragte für politische Bildung