Hrsg. von Detlev Kraack und Martin J. Schröter 

Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins, Bd. 128 

Herausgegeben von der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 

Mit dem Thesenanschlag Martin Luthers am Vorabend des Allerheiligenfestes 1517 in Wittenberg begann auch für die Herzogtümer Schleswig und Holstein ein historischer Prozess religiöser Transformation, an dessen Ende die Gemeinden reformiert waren und die evangelischen Landeskirchen als dominierende religiöse Institutionen standen. Der vorliegende Band umfasst die Beiträge einer Tagung, die am 9. September 2017 im Rittersaal des Plöner Schlosses abgehalten wurde. Er behandelt zentrale Aspekte dieser vielschichtigen Entwicklung und berücksichtigt dabei auch lokale Besonderheiten des reformatorischen Geschehens im Land zwischen den Meeren. So werden die Entwicklung in Dithmarschen einschließlich des Feuertodes Heinrichs von Zütphen am 10. Dezember 1524, aber etwa auch die Ereignisse um die Flensburger Disputation von 1529 in den Fokus der Betrachtung gerückt. Darüber hinaus geht es – natürlich – auch um die Bedeutung Martin Luthers und um die Unterschiede zwischen den sich herausbildenden christlichen Konfessionen. 

Erschienen im Matthiesen Verlag, Husum 2020 

Softcover | 301 Seiten | 15,5 x 23,5 cm | ISBN 978-3-7868-5702-0 | Preis: 24,- € 

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